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NEMIUS

Unser Glossar für Ihre Orientierung. - Kategorie Tools

Hier finden Sie - übersichtlich sortiert und ausführlich bestückt - unseren Glossar zu den wichtigsten Begriffen der Branche.

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Die von Deming beschriebenen "14 Punkte des Managementprogramms" sind:

  1. Unverrückbares Unternehmensziel
  2. Der neue Denkansatz
  3. Keine Sortierprüfungen mehr
  4. Nicht unbedingt das niedrigste Angebot berücksichtigen
  5. Verbessere ständig die Systeme
  6. Schaffe moderne Anlernmethoden
  7. Sorge für richtiges Führungsverhalten
  8. Beseitige die Atmosphäre der Angst
  9. Beseitige Barrieren
  10. Vermeide Ermahnungen
  11. Setze keine festgeschriebenen (willkürlichen) Leistungsvorgaben
  12. Gestatte es, auf gute Arbeit stolz zu sein
  13. Fördere die Ausbildung
  14. Verpflichtung der Organisationsleitung
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Die drei MU`s sind ein Bestandteil von KAIZEN und beziehen sich auf die drei zentralen Fehlerursachen:

  • Muda (Verschwendung – bezogen auf Ressourcen) (siehe 7 Verschwendungsarten)
  • Muri (Überlastung – bezogen auf Mitarbeiter und Maschinen)
  • Mura (Unausgeglichenheit bzw. unregelmäßige Prozesse)
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Der 4D-Report ist ein Dokument, welches bei der Abarbeitung von internen Reklamationen Anwendung findet. Dabei steht dieses Akronym für die vier zugrundeliegenden Prozessschritte (Disziplinen):

  • D1 – Fehlerbeschreibung
  • D2 – Fehlerursache/n analysieren
  • D3 – Sofortmaßnahmen festlegen
  • D4 – Korrekturmaßnahmen etablieren
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Die 4M gehen auf die ursprünglichen vier Äste des Ishikawa-Diagramms, die auf mögliche Problemursachen abzielen. Dabei stehen die 4M für

  • Mensch
  • Maschine
  • Material und
  • Methode
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Die 4P-Marketingmatrix ist ein Begriff aus der Betriebswirstschaftslehre und bezieht sich auf die vier verschiedenen "Politiken":

  • Produktpolitik
  • Preispolitik
  • Kommunikationspolitik
  • Distributionspolitik
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Die 5-W-Methode (5 x Warum) ist eine Methode im Qualitätsmanagement zur Ursachen-Wirkung-Analyse.
Dabei ist das Ziel dieser Methode, die wirkliche Ursache für das aufgetretene Problem zu finden – ebenso für die Absicherung der eruierten Abstellmaßnahme. Zu beachten ist hierbei, dass die Anzahl nicht auf fünf Mal beschränkt ist, sondern solange fortgesetzt werden sollte, bis die wirkliche Ursache gefunden ist. Dies kann bereits schon nach dreimaligem Fragen erreicht sein.

Weitere Informationen unter Management-Tools > Ursache-Wirkung

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Die 5A-Methodik ist eine abgewandelte Version der 5S-Methode und steht für:

  • Aussortieren
  • Aufräumen (ergonomisch angeordnete Arbeitsmittel)
  • Arbeitsplatzsauberkeit
  • Anordnung zur Regel machen
  • Alle Punkte einhalten und verbessern
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Die 5S-Methodik ist ein Bestandteil von KAIZEN und bezieht sich auf die fünf Maßgaben für die Arbeitsplatzgestaltung, die Basis für effiziente und fehlerfreie Arbeitsabläufe sind:

  • Seri (Ordnung schaffen)
  • Seiton (Gleicher Ort für den selben Gegenstand)
  • Seiso (Arbeitsplatz kontinuierlich sauber halten)
  • Seiketsu (Arbeitsabläufe standardisieren)
  • Shitsuke (Ordnung und Sauberkeit halten)
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Die 6-Hüte-Methode oder auch "6 Thinking Hats" (engl.) nach Edward de Bono ist eine Methode der Kreativitätstechniken, welche durch den Wechsel in fünf unterschiedliche Perspektiven das Kennenlernen der unterschiedlichen Betrachtungsweisen ermöglicht. Der sechste Hut, der Blaue, ist der des Moderators.

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Die 635-Methode gehört zu den Brainwriting-Techniken (eine Form der Kreativitätstechniken) und zielt darauf ab, auch ungewöhnliche Ideen zur Problemlösung zuzulassen.

Mit dieser Methode können innerhalb von 30 Minuten bis zu 108 Ideen entstehen (6 Teilnehmer x 3 Ideen x 6 Zeilen).

Um diese Methode anzuwenden, sind folgende Punkte wichtig:

  • Gleichgroßes Blatt mit je drei Spalten und sechs Zeilen (18 Kästchen)
  • Jeder Teilnehmer (optimal sechs) soll in der ersten Zeile drei Ideen (je Spalte eine) formulieren
  • Jedes Blatt wird nach einer dem Problem angemessenen Zeit (ca. 3-5 Minuten) im Uhrzeigersystem weitergegeben
  • Der nächste Teilnehmer soll die bereits genannten Ideen aufgreifen und versuchen, diese weiterzuentwickeln
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Die 6R sind ein Tool aus dem Lean-Management, richten sich an eine optimale Kundenorientierung und bedeutet:

  • das richtige Teil bzw. Produkt
  • in der richtigen Menge
  • zum richtigen Zeitpunkt
  • am richtigen Ort
  • in der richtigen Qualität
  • zum richtigen Preis.
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Die 6W-Methode ist eine "Hinterfragetechnik", die auf die bekannten "Wer, Was, Wo, Wann, Wie und Warum" zurückgreift und diese in Kombination zu insgesamt 36 Fragen führt. Dabei wird jedes der aufgeführten 6W sechs Mal mit dem gleichen W hinterfragt.

Ein Beispiel am "Wie":

  • Wie wird es gemacht?
  • Wie wird es aktuell wirklich gemacht?
  • Wie soll es wirklich gemacht werden?
  • Wie kann es noch gemacht werden?
  • (Wie) Kann diese Ergebnis auch in anderen Bereichen angewendet werden?
  • Wie werden die 3 MU´s in dieser Methode eingehalten?
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Unter Verschwendung versteht man alles, was Ressourcen verbraucht, aber keinen Wert erzeugt, also insbesondere die folgenden sieben Verschwendungsarten (alternativ: TIMWOOD):

  • T – Transport (Transport)
  • I – Inventory (Bestände)
  • M – Motion (Bewegung)
  • W – Waiting (Warte- und Liegezeiten)
  • O – Over-Production (Überproduktion)
  • O – Over-Engineering (Unangemessene Technologie/ Verfahren)
  • D – Defects (Fehler/ Ausschuss/ Nacharbeit)
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Der 8D-Report ist ein Dokument, welches bei der Abarbeitung einer Reklamation Anwendung findet. Das Akronym steht für die acht zugrundeliegenden Prozessschritte (Disziplinen):

  • D1 – Zusammenstellen des Teams
  • D2 – Beschreibung des Problems
  • D3 – Sofortmaßnahmen festlegen
  • D4 – Fehlerursache(n) analysieren
  • D5 – Planen der Abstellmaßnahmen
  • D6 – Einführen der Abstellmaßnahmen
  • D7 – Fehlerwiederholung verhindern
  • D8 – Würdigen der Teamleistung

Die 8D-Methodik weist eine Parallelität zu der Six Sigma zugrundeliegende DMAIC-Methodik auf, wobei die Disziplinen D1, D2 und D5 dem "D" Define-Prozess, D3, D5 und D6 dem "I" Improve-Prozess, D4 dem "M" Measure- bzw. dem "A" Analyze-Prozess und D7 dem "C" Control-Prozess entspricht.

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Der A3-Problemlösungsbericht ist ein Dokument, welches zur strukturierten Abarbeitung eines Problems Anwendung findet. Dabei steht dieses Akronym für das Format "DIN A3", welches das größte Format ist, das sich per Telefax versenden lässt. Es liegt neun Prozessschritten (Disziplinen) zugrunde:

  • D1 – Fakten und Teambildung
  • D2 – Beschreibung des Problems (z.B. paarweiser Vergleich)
  • D3 – Sofortmaßnahmen festlegen
  • D4a – Ursachenanalyse (z.B. Ishikawa-Diagramm)
  • D4b – Ursachenanalyse (z.B. 5 x Warum)
  • D5 – Abstellmaßnahmen definieren und einführen
  • D6 – Wirksamkeitsprüfung
  • D7 – Absicherung der erfolgreichen Lösung
  • D8 – Übertragung/ Anwendung auf einen Prozess
  • D9 – Abschluss und Auflösen des Teams
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Die ABC-Analyse ist eine Methode aus der Betriebswirtschaftslehre und ist auch als Programmstrukturanalyse bekannt, um bei einer Situationsanalyse Prioritäten festzulegen. Diese lassen sich über eine Lorenzkurve visuell darstellen.

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Das Affinitätsdiagramm, auch Affinitätstafel genannt, gehört zu den sogenannten "Neuen sieben Managementwerkzeugen N7 bzw. M7".

Mit Hilfe des Affinitätsdiagramms werden unterschiedliche verbale Aussagen zu strukturierten Arbeitsgrundlagen verdichtet und aufbereitet.

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Andon bezeichnet ein Werkzeug des "visuellen Managements" und dient dazu, Probleme z. B. an Produktionsbändern optisch (an Anzeigetafeln) sichtbar zu machen, um eine direkte Verknüpfung zwischen der z. B. angezeigten Farbe zum Problemstatus darzustellen.

(z.B. Grün = in Ordnung – kein Problem vorhanden; Orange = Problem erkannt – kann innerhalb der Taktzeit gelöst werden, Problemlösung angefordert; Rot = nicht in Ordnung – Problem nicht innerhalb der Taktzeit lösbar – Bandstopp erforderlich).

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Das Baumdiagramm gehört zu den sogenannten "Neuen sieben Managementwerkzeugen N7 bzw. M7".

Mit Hilfe dieser Methode können Zusammenhänge / Abläufe mit zunehmendem Komplexitätsgrad strukturiert dargestellt werden. Durch diese strukturierte und logische Visualisierung können Risiken frühzeitig entdeckt und Maßnahmen eingeleitet werden.

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Die BCG-Matrix ist eine von der Boston Consulting Group entwickelte betriebswirtschaftliche Matrix, die innerhalb einer Portfoliomatrize das durchschnittliche Marktwachstum (Ordinate) und den relativen Marktanteil des Unternehmens (Abszisse) darstellt.

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Brainstorming ist eine von Alex F. Osborn entwickelte und von Charles Hutchison Clark weiterentwickelte Methode zur Ideensammlung. Wichtig dabei ist, alle Ideen zuzulassen und ohne Bewertung zu sammeln und ebenfalls gegenseitige Ideenbefruchtung zuzulassen.

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Brainwriting ist eine Abwandlung des Brainstorming für Gruppen, um Ideen in kreativer Atmosphäre zuzulassen, Beispielsweise durch die 6-3-5-Methode oder Mindmapping-Methode.

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CAPA ist ein Akronym und steht für die Korrektur-Maßnahmen und Präventions-Maßnahmen (engl.: Corrective Actions and Preventive Actions) und dient der nachhaltigen Korrektur eines Fehlers und das Vermeiden dessen Wiederauftretens. Der CAPA-Prozess ist somit das Äquivalent zum 8D-Report, welche in unterschiedlichen Branchen (8D-Report z.B. Automotive und CAPA z.B. Medizinprodukte-Industrie) eingesetzt wird.

Weitere Informationen zur CAPA-Report finden Sie unter Management-Tools > Verbesserung

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Company-Wide Quality Control (CWQC) entspricht dem heutigen Total-Quality-Control (TQC). Dieses baut überwiegend auf dem TQM-Modell auf, unterscheidet sich jedoch davon in der starken Mitarbeiterorientierung und der im gesamten Unternehmen verteilten Qualitätsaufgaben (Dezentralisierung der Qualitätsaufgaben).

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CWQC ist die Abkürzung für die unternehmensweite Qualitätskontrolle (engl.: Company-Wide Quality Control; entspricht dem heutigen TQC) und baut überwiegend auf dem TQM-Modell auf, unterscheidet sich jedoch davon in der starken Mitarbeiterorientierung und der im gesamten Unternehmen verteilten Qualitätsaufgaben (Dezentralisierung der Qualitätsaufgaben).

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Design für Six Sigma.

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Steht für das standardisierte Six Sigma Phasenmodell

  • Define
  • Measure
  • Analyse
  • Improve
  • Control
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Der Kaizen-Blitz beschreibt das Festhalten (Dokumentieren) von entdeckten Problem- oder Schwachstellen innerhalb des Prozesses bei Gemba-Walk, Wertstromanalyse oder dem LIA.

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übersetzt: Haus- und Hoflieferant; bezeichnet eine familiäre Partnerschaft mit Lieferanten auf Grundlage der 6R (Teil der Corporate Governance).

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Begriff aus der MIT Studie 1990 (zweite industrielle Revolution).

Es handelt sich dabei um eine Unternehmensphilosophie, welche im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise die Wettbewerbsfähigkeit der Organisation steigern soll.

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Lean Management ist eine Managementphilosophie, die auf 6 Grundstrategien basiert:

  • kontinuierlicher Materialfluss
  • simultaneous Engineering
  • strategischer Kapitaleinsatz
  • Unternehmen als Familie
  • Proaktives Marketing
  • umfassendes Qualitätsmanagement

Weitere Informationen unter  Management-Tools > Prozessoptimierung

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Management der schlanken Produktion:

  • geringe Bestände
  • Reduktion des Lagerbestandes und der Fabrikfläche
  • Optimierung im Umgang mit Personalressourcen
  • Reduzierung des Ausschusses und der Fehler
  • Zeitreduzierung bei der Produktentwicklung, bei Steigerung der Produktvielfalt
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Minitab ist eine Statistik-Software, deren Anwendungsgebiet stark von Six Sigma geprägt ist.

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auch Null-Fehler-Prinzip: Das Streben aller am Prozess beteiligten, die Fehler gegen Null zu führen. Dies ist ein Kernelement bei vielen Qualitäts- und Prozessoptimierungssystemen (z.B.: TQM, Lean, Six Sigma).

Weitere Informationen unter Management-Tools> Prozessoptimierung

 

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Man unterteilt die Prozessleistungsarten grob in zwei Lager; in die guten und die schlechten Prozesse:

  • Unter guten Prozessen versteht man wertschöpfende und wertermöglichende Prozesse.
  • Unter schlechten Prozessen versteht man blindleistende und fehlleistende Prozesse. (Ansatz mit KVP, ggf. Six Sigma)

Weitere Informationen unter Management-Tools > Prozessoptimierung

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Statistische Prozessoptimierung / Methode des Qualitätsmanagements: Es beschreibt die Fehlerfreiheit von Prozessen mit 99,99966% Sicherheit und reduziert somit den Prüfungsaufwand durch robuste Prozesse.

Weitere Informationen finden Sie unter  Management-Tools > Prozessoptimierung

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Total-Quality-Control (TQC) und basiert auf CWQC. Der Grundgedanke ist, Qualität als Systemziel einzuführen und diese permanent zu kontrollieren bzw. zu gewährleisten.

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TQC ist die Abkürzung für Total-Quality-Control und basiert auf CWQC. Der Grundgedanke ist, Qualität als Systemziel einzuführen und diese permanent zu kontrollieren bzw. zu gewährleisten.

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Kennzahl, bei der die tatsächliche Wertschöpfung eines Unternehmens für einen Benchmark genutzt werden kann.

Formel: Wertschöpfung / Beschäftigungszahl oder Personalaufwand oder Umsatz (Gesamtleistung).

 

Im Lean-Umfeld wird mit diesem Begriff oftmals der Gesamtnutzungsgrad gleichgestellt.

Formel: Gesamtnutzungsgrad = (Tätigkeits- + Anlagen- + Zeit- + Flächen- + Transportnutzungsgrad) / 5 * 100%